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Müllsammler in Neu Delhi

Besuch von Bargat  Mitgliedern in Rohini

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"waste-pickers"

Abfallsammler und -aufkäufer bilden die unterste Stufe der Abfallverwertung in der Metropole Delhi. Während „Pickers“ (direkte Sammler) Abfälle lediglich von öffentlichen Plätzen wie Mülldeponien und Straßen auflesen, kaufen „Collectors“ (Aufkäufer) Abfälle von Erzeugern – etwa Haushalten und Geschäften – an, um sie an höherrangige Abfallhändler weiterzuverkaufen. Die meisten direkten Sammler liegen mit ihrem Einkommen unter der von der indischen Planungskommission festgelegten Armutsgrenze, wohingegen die Mehrheit der Aufkäufer geringfügig mehr als dieses Einkommensniveau erzielt. Die Armut der direkten Sammler ist nicht vorübergehender Natur, sondern chronisch, da ihnen der Zugang zur Gemeinschaft der Aufkäufer und höherrangigen Händler fehlt; innerhalb dieser Gruppe greifen gemeinschaftliche Mechanismen, die Risiken und Transaktionskosten wirksam senken. Trotz ihres niedrigen wirtschaftlichen und sozialen Status leisten diese Sammler und Aufkäufer einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft. Es zeigt sich, dass sie einen Mehrwert schaffen, der über ihr eigenes Einkommen hinausgeht: Sie steigern die Einnahmen der Abfallerzeuger und helfen der Stadtverwaltung, Ausgaben für die Abfallentsorgung einzusparen. Eine verstärkte öffentliche Unterstützung – nicht nur im Bereich sozialer Dienstleistungen, sondern auch bei produktionsbezogenen Angeboten und der Infrastruktur – ist daher nicht nur zur Armutsminderung gerechtfertigt, sondern auch, um ihren positiven gesellschaftlichen Beitrag weiter zu fördern.

The Waste Pickers of New Delhi

Delhi's waste pickers play an important role in the city's waste disposal and recycling. Yet, they are discriminated and their sector is not recognised.

Die Müllsammler von Neu Delhi

New Delhi – die Hauptstadt Indiens. Mehr als 20 Millionen Menschen leben hier. Die Megastadt produziert jeden Tag 10.000 Tonnen Müll. Dass die Stadt nicht unter Abfallbergen versinkt, hat sie auch den Müllsammlern zu verdanken, die Schätzungen zufolge bis zu 1/4 aller Abfälle recyceln. Ihre Tätigkeit ist nicht anerkannt, die Arbeitsbedingungen katastrophal. Viele von ihnen leben in Armut am Rande der Stadt – wo wir sie besuchen.

englische Version

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